Hier gibt es die neuesten Wettkampfberichte (Humorwarnung) und Ergebnisse der Leichtathletik-Abteilung​.

Alle älteren Dokumente befinden sich im Archiv.

Außerdem sind aktuelle Ausschreibungen und Ergebnisse in LADV zu finden, bzw. Athletenprofile in der Leichtathletik-Datenbank

Testkampf Oderland in Strausberg (19.06.2021)

 

35 Grad im Schatten, kilometerweit keine Wolken am Himmel und die Gefahr, zu kollabieren, steigt rasant an. Was gibt es Schöneres, als neben seiner Klimaanlage zu sitzen, im Keller zu vegetieren oder Baden zu gehen? Richtig, einen Leichtathletikwettkampf!

 

Nach mehr als einem Jahr Wettkampfpause konnte wieder ein Kräftemessen zwischen Athleten und Vereinen in der Region auf die Beine gestellt werden. Trotz der Hitze und den dadurch unwürdigen Bedingungen, gelangen unseren Athleten einige bemerkenswerte Leistungen:

 

Im 100-Meter-Sprint steigerten Ole (M15) mit 12,2 s und Tim (MU18) mit 12,3 s ihre persönlichen Bestzeiten. Daren und Teo (beide MU14) dominierten mit 10,7 und 10,8 Sekunden die 75 Meter. Antonius erreichte in den fliegenden 30 Meter 4,13 Sekunden. Bei den Damen stachen Nina (WU20) mit 13,2 s, Pia (WU16) mit 14,6 s und Josephine (WU16) mit 15,0 s über 100 Meter heraus. Einige Zeiten sind aber aus technischen Gründen mit Vorsicht zu genießen. (Vielleicht wären sie etwas präziser, wenn man nicht vier Wettkampfrichter mit vier Stoppuhren und vier verschiedenen Reaktionsvermögen aufgestellt hätte)

 

Der Weitsprung gestaltete sich ähnlich. Ole steigerte sich auf 5,41 Meter, während Tim mit 5,11 Metern ebenfalls die magische Fünfmetermarke knackte. Antonius flog auf 4,04 Meter. Nina hingegen schaffte es auf 4,41 Meter, während Clara (WU18) bei 4,11 Metern landete. Ann-Sophie (WU18) erreichte bei ihrer Wettkampfpremiere im Kugelstoß 7,90 Meter.

 

Besonders hervorzuheben ist der Abschluss mit der Vereinsstaffel, welche von unseren Athleten Antonius, Daren, Ole und Tim haushoch gewonnen wurde. Nicht zu vergessen das kurzfristig aufgestellte Trainerteam, in der Ulrike Fraikin ehrenhaft mitlief.

 

Ein herzliches Dankeschön an alle Eltern und Trainer, die als Kampfrichter den Wettkampf erst möglich gemacht haben!

           Ergebnisse                   Bericht

 

Autor: Matthias Schubert

Jahresabschluss 2020

 

Der diesjährige Abschluss ist anders, als die Jahre davor. Zu einer gemeinsamen Weihnachtsfeier kam es nicht, dafür wurden uns pünktlich vor Beginn der Hallensaison die Eingangstüren zugeschlagen. Stattdessen bleibt es bei einem Rückblick auf ein Jahr, welches so überraschend wie eigenartig in Erinnerung bleiben wird.

 

Als im März so langsam die Hallensaison vorbeiging, überschlugen sich die Nachrichtenmeldungen über eine globale Pandemie und bald wurde dem Vereinsbetrieb der Garaus gemacht. Auf einmal lag es in der Eigenverantwortung eines jeden Athleten, nicht nur den Schulbetrieb in den eigenen 4 Wänden zu erleben, sondern auch selbstständig zu trainieren. Mit der Zeit wurde ein normales Training, wenn auch nur in kleinen Gruppen, wieder möglich. Nur ohne die vielen, traditionellen Wettkämpfe und spätestens im November klopfte das Schreckensgespenst des Lockdowns wieder an die Vereinstür.

 

Nichts desto trotz war die Zeit abwechslungsreich. Abseits des manchmal geschlossenen Sportplatzes wurde das Training anderweitig fortgeführt. Ob nun Krafttraining via Videokonferenz, Fahrradtouren, Sprinttraining im Gelände, Schwimmtraining oder Kajaktouren, den Alltag haben wir uns nie vermiesen lassen. Auch haben wir seit dem Sommer mehrere neue Athleten aufnehmen können, die sich trotz diverser Jugendtrends für eine Betätigung in einer traditionellen (und anstrengenden) Sportart entschieden haben.

 

Trotz der ausbleibenden Wettkämpfe und der damit verbundenen Erfolge ist unsere Abteilung weiterhin aktiv und auch für das nächste Jahr startbereit. Mögen die besseren Tage kommen.

           Bericht

Autor: Matthias Schubert

BM & BBM Langstaffeln (26.09.2020)

 

Bei den Berliner- und Brandenburger Landesmeisterschaften der Langstaffeln trat unsere Startgemeinschaft LOS-MOL bestehend aus Jannik Fraikin (SG Chemie Erkner), Tobias Strauß und Niklas Lüttkopf (TSG Strausberg) an. Mit 9:27,09 Minuten holte sie in der Altersgruppe MU18 den dritten Platz über die 3 x 1000 Meter und verzeichneten so den ersten großen Erfolg seit ihrer Gründung.

           Ergebnisse                   Bericht

 

Autor: Matthias Schubert

Seriencross 2020

 

Der Seriencross im Jahr 2020 erstreckte sich pandemiebedingt über das gesamte Jahr und blieb bis zum Ende spannend. In den Gemeinden Neuenhagen, Seelow, Schöneiche und Strausberg lieferten sich die Athleten von Februar bis September vier Wettkämpfe, wobei sich die Ergebnisse unserer Sportler auch sehen lassen konnten.

 

Jannik Fraikin (MU18) sicherte sich mit 60 Punkten den 1. Platz, Maximilian Fahr (MU16) konnte sich mit dem 50 Punkten und dem 2. Platz eine Position auf dem Siegertreppchen sichern. Verfolgt wurden sie von Clara Schlittermann (WU16), die mit 30 Punkten den 4. Platz erlang. Aber auch von Johann Seidel und Zeno Thoms (MU14), welche sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten und auf Platz 4 (36 Punkte), bzw. Platz 5 (28 Punkte) landeten.

 

Für das Jahr 2021 freuen wir uns schon, wenn der Seriencross nun auch erstmalig in Erkner stattfinden wird.

           Ergebnisse                   Bericht

 

Autor: Matthias Schubert

Wenn das Training mal wieder zu langweilig wird…

 

Sommer, Sonne, Ferienbeginn. Nur was macht man mit seiner Trainingsgruppe, wenn die Eltern keine Lust/kein Geld/keine Virusinfektion (die Auswahl ist beliebig) haben wollen und ihre Kinder lieber zu Hause versauern lassen? Richtig, man trägt den Frust über fehlende Fernreisen zu den Malediven auf heimischen Gewässern aus. 

 

Zweimal steuerte das mehrteilige Paddelgeschwader der Erkneraner Leichtathleten über den Dämmeritz- und Flakensee. In den jeweils 4 Stunden wurde nicht nur der Zick-Zack-Kurs der Boote perfektioniert (was bestimmt am fehlenden Ruder oder unserer Inkompetenz lag), sondern auch mehrere Seeschlachten mittels Wasserpistole und Paddel geführt. Einige Bootsführer versuchten sogar, die teilweise schwimmenden Teilnehmer auf offenem Gewässer mittels Rammtechnik zu versenken (Erfolg bleibt bis heute aus).

 

Natürlichen gönnten wir uns auch eine Pause und veranstalteten ein großes Bankett an den Ufern des Flakensees. Einige ungebetene Gäste wollten natürlich daran teilnehmen, wurden aber nach einer Weile eliminiert (requiescat in pace an die Biene, welche erst erschlagen, im Sand vergraben und mittels Waterboarding beerdigt wurde).

 

Trotz der zahlreichen Ereignisse kehrten alle Athleten unbeschadet zurück. Auf ein nächstes Mal!

Autor: Matthias Schubert